
Die Curly Girl Methode — kurz CGM — hat in den letzten Jahren eine riesige Community aufgebaut. Und das aus gutem Grund: Viele Lockenträgerinnen berichten dass ihre Locken sich seit der CGM komplett verändert haben — definierter, weniger Frizz, gesünder. Aber der Einstieg kann überwältigend wirken. Was ist erlaubt, was nicht? Welche Produkte? Wo anfangen?
Hier ist der einfachste Einstieg in die Curly Girl Methode — ohne Überforderung.
Die Curly Girl Methode wurde von Lorraine Massey entwickelt und im Buch "Curly Girl: The Handbook" beschrieben. Die Grundidee: Lockiges und welliges Haar wird durch aggressive Inhaltsstoffe und falsche Techniken geschädigt — und erholt sich wenn man diese weglässt.
Die CGM ist keine strikte Regel sondern eine Philosophie. Viele Menschen folgen ihr nicht zu 100% sondern nehmen was für ihr Haar funktioniert — das ist völlig in Ordnung.
Sulfate (Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate) sind aggressive Tenside die das Haar zu stark reinigen und austrocknen. Sie entfernen nicht nur Schmutz sondern auch die natürlichen Öle die Locken brauchen.
CGM-Alternative: sulfatfreie Shampoos oder Co-Wash (Waschen nur mit Conditioner).
Silikone (erkennbar an Endungen wie -cone, -conol, -xane) legen sich als Film um das Haar und können kurzfristig für Glanz sorgen — aber langfristig verhindern sie dass Feuchtigkeit ins Haar eindringt. Sie sind auch schwer auszuwaschen ohne Sulfat-Shampoo.
Ausnahme: wasserlösliche Silikone (z.B. PEG-dimethicone) sind bei vielen CGM-Followern erlaubt.
Normales Frottee-Handtuch und Locken — das ist eine schlechte Kombination. Die raue Oberfläche öffnet die Haarschuppenschicht und erzeugt Frizz. CGM-Alternative: Mikrofaser-Handtuch oder ein altes Baumwoll-T-Shirt zum sanften Ausdrücken.
Direkter Luftstrom vom Föhn zerstört die Lockenstruktur. Mit einem Diffusor-Aufsatz verteilt sich die Luft gleichmäßig und die Locken behalten ihre Form. Noch besser: Lufttrocknen wenn Zeit vorhanden.
So sieht eine typische CGM-Wash-Day-Routine aus:
Für den Anfang reichen drei Produkte:
Welche Produkte konkret zu deinem Lockentyp passen hängt von Porosität, Dichte und Lockentyp ab. Wir beraten dich nach deinem Termin im Bejona Natural Hair Studio in München — individuell und ohne Produktzwang.
Die CGM kümmert sich um Pflege und Routine — aber ohne den richtigen Schnitt kann auch die beste Routine nur begrenzt helfen. Ein Lockenschnitt der trocken und strukturgerecht gemacht wird ist die perfekte Ergänzung zur CGM.
Im Bejona Natural Hair Studio in München schneiden wir Locken trocken nach dem Curl-by-Curl-Prinzip — und beraten dich gleichzeitig zu deiner Pflegeroutine.
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Bejona Natural Hair Studio · Ebenböckstraße 27 · München Pasing
Nein — die CGM ist eine Orientierung, keine Regel. Viele Menschen folgen ihr zu 80-90% und machen Ausnahmen wenn es ihr Haar braucht. Das wichtigste ist was für deine Locken funktioniert.
Die meisten Menschen sehen erste Veränderungen nach 4-8 Wochen. Das Haar muss sich erst von aggressiven Inhaltsstoffen erholen — das braucht Zeit. Manchmal sehen die Locken in den ersten Wochen schlechter aus bevor es besser wird.
Die Übergangsphase am Anfang der CGM in der das Haar sich von Silikonen und Sulfaten erholt. Das Haar kann in dieser Zeit flacher, schwerer oder undefinierbarer wirken. Nach 4-8 Wochen normalisiert sich das meist.
Ja — CGM und Färben schließen sich nicht aus. Gefärbtes Haar ist meist poröser und braucht noch mehr Feuchtigkeit — was die CGM sowieso betont. Sulfatfreie Pflege hilft auch die Farbe länger zu erhalten.
Ja — die Prinzipien der CGM gelten für alle Lockentypen unabhängig vom Geschlecht. Männer mit Locken profitieren genauso von sulfatfreier Pflege und dem richtigen Schnitt.
Im Bejona Natural Hair Studio in München Pasing beraten wir dich nach deinem Lockenschnitt zur passenden Pflegeroutine — individuell auf deinen Lockentyp, deine Porosität und deinen Alltag abgestimmt.