
"Welcher Lockentyp bin ich?" ist eine der häufigsten Fragen die wir im Bejona Natural Hair Studio in München hören. Und die Antwort ist wichtiger als sie klingt — denn der Lockentyp bestimmt welche Schnitttechnik, welche Produkte und welche Pflegeroutine wirklich zu deinen Haaren passen.
Die gute Nachricht: Du musst deinen Typ nicht vorab kennen. Wir analysieren das gemeinsam bei deinem Termin. Aber es hilft zu wissen womit man es zu tun hat — also hier ist der vollständige Überblick.
Das bekannteste Klassifikationssystem für Lockentypen wurde von Andre Walker entwickelt — dem Friseur von Oprah Winfrey. Es teilt Haare in vier Haupttypen ein: Typ 1 (glatt), Typ 2 (wellig), Typ 3 (lockig) und Typ 4 (kraus/afro). Innerhalb jedes Typs gibt es drei Untertypen: A, B und C — von locker bis eng.
Wichtig zu wissen: Die meisten Menschen haben gemischte Lockentypen — zum Beispiel 2C am Ansatz und 3A an den Längen, oder 3B oben und 3C unten. Das ist völlig normal und kein Problem — es bedeutet nur dass der Schnitt und die Pflege entsprechend individuell angepasst werden müssen.
Typ-2-Haare sind wellig — sie wachsen nicht glatt und nicht gelockt, sondern irgendwo dazwischen. Die Wellen entstehen oft erst wenn das Haar trocknet, und sie neigen dazu bei Feuchtigkeit aufzugehen oder bei Trockenheit flach zu werden.
Fast glattes Haar mit einer leichten S-Kurve. Die Wellen sind fein und neigen dazu bei Feuchtigkeit aufzugehen (Frizz). Leichte Produkte sind wichtig — zu schwere Produkte ziehen die Wellen nach unten.
Deutlichere S-Kurven die am Ansatz eher flach sind und zu den Spitzen hin welliger werden. Neigt zu Frizz und kann voluminös sein. Braucht Produkte die die Welle definieren ohne das Haar zu beschweren.
Deutliche, dicke Wellen die schon fast wie lockig wirken. Sehr anfällig für Frizz. Braucht feuchtigkeitsreiche Pflege und Produkte die die Wellenstruktur unterstützen. Der Übergang zu Typ 3A ist oft fließend.
Typ-3-Haare sind eindeutig lockig — mit einer klaren Spiralform die auch im trockenen Zustand erhalten bleibt. Diese Locken brauchen regelmäßige Pflege und einen Schnitt der die natürliche Form unterstützt.
Große, lockere Spiralen — etwa so groß wie ein Marker oder ein Sektglas. Glänzend und gut definiert wenn sie feucht sind, können bei Trockenheit etwas aufgehen. Reagieren gut auf leichte Cremes und Gele.
Engere, federnde Spiralen — etwa so groß wie ein Finger oder ein Bleistift. Dichter und voluminöser als 3A. Brauchen mehr Feuchtigkeit und regelmäßige Tiefenpflege. Der klassische "Lockenkopf"-Typ.
Sehr enge, dichte Spiralen — etwa so groß wie ein Trinkhalm oder Bleistift. Sehr voluminös und dicht. Brauchen intensive Feuchtigkeit und starke Halteprodukte. Der Übergang zu Typ 4 ist oft fließend.
Typ-4-Haare sind sehr eng gelockt — mit einem Z- oder S-Muster das sehr klein und dicht ist. Oft auch als "Afro-Haar" oder "Natural Hair" bezeichnet. Diese Haartypen sind besonders anfällig für Trockenheit weil die natürlichen Öle der Kopfhaut die engen Locken schwerer durchdringen können.
Enge aber noch gut definierte Korkenzieher-Locken — etwa so groß wie eine Stricknadel. Kann sehr voluminös sein. Braucht intensive Feuchtigkeit und versiegelnde Produkte.
Weniger definierte Locken mit einem scharfen Z-Muster statt einer Spirale. Sehr dicht und voluminös. Braucht intensive Pflege und feuchtigkeitsspendende Leave-in-Produkte.
Das engste Locken-Muster — kaum sichtbare Spiralen, sehr dicht und voluminös. Schrumpft beim Trocknen stark (bis zu 75% der nassen Länge). Braucht die intensivste Pflege aller Lockentypen.
Der Lockentyp allein sagt noch nicht alles — für den richtigen Schnitt sind auch Haardichte (fein, mittel, dicht), Porosität (wie gut das Haar Feuchtigkeit aufnimmt) und Elastizität (wie gut es sich dehnt ohne zu brechen) entscheidend.
Im Bejona Natural Hair Studio in München analysieren wir zu Beginn jedes Termins alle diese Faktoren — und entwickeln dann den Schnitt und die Pflege-Empfehlung die wirklich zu dir passt.
So geht es am zuverlässigsten:
Die Form die sich dabei zeigt ist dein natürlicher Lockentyp. Wenn verschiedene Bereiche unterschiedliche Muster zeigen — das ist normal und bedeutet du hast gemischte Lockentypen.
Lass uns deinen Lockentyp gemeinsam analysieren
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Unsere passenden Leistungen
Ja — Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre), chemische Behandlungen und starke Diäten können den Lockentyp verändern. Auch das Wachsenlassen von sehr kurzen Haaren kann die Lockenstruktur verändern.
Nein — wir analysieren das gemeinsam. Komm einfach mit trockenen, ungestylt getrockneten Locken und wir klären alles vor Ort.
Nein — kein Lockentyp ist besser oder schlechter als ein anderer. Jeder Typ hat seine eigene Schönheit und braucht nur die passende Pflege und den richtigen Schnitt.