
Der Bob ist zurück – und diesmal mit Locken. Ein Locken Bob wirkt leicht, modern und betont die natürliche Textur deiner Haare, ohne dass du täglich stylen musst. Aber nicht jede Bob-Variante passt zu jedem Lockentyp. Wer die falsche Länge oder Form wählt, riskiert einen Bob, der nach hinten absteht statt zu fallen. Hier zeigen wir dir, welche Variante zu deiner Lockenstruktur passt.
Lockiges Haar schrumpft beim Trocknen sichtbar in der Länge – je enger die Locke, desto stärker der Effekt. Ein Bob, der nass auf Schulterhöhe geschnitten wird, kann bei engen Locken (Typ 4A–4C) getrocknet mehrere Zentimeter kürzer wirken. Deshalb schneiden wir Locken grundsätzlich trocken, in ihrem natürlichen Fall – nur so lässt sich die endgültige Länge und Form realistisch einschätzen.
Kinn- bis schulterlang, rundum gleichmäßig geschnitten. Funktioniert besonders gut bei welligem bis lockigem Haar (Typ 2C–3B), weil die Locke genug Gewicht hat, um die Form zu halten, aber nicht so eng ist, dass sie stark schrumpft.
Hinten kürzer, vorne länger – dadurch entsteht mehr Volumen im Nacken und eine klare Silhouette. Diese Variante eignet sich gut für dichteres, engeres Lockenhaar (3C–4A), weil die gestufte Form verhindert, dass der Bob "pyramidenförmig" absteht.
Etwas länger, meist bis knapp unter die Schulter. Der sanftere Übergang macht den Lob zur vielseitigsten Variante – er funktioniert bei fast jedem Lockentyp und ist ein guter Einstieg, wenn du von langen Haaren kommst und dich erst an kürzere Längen herantasten willst.
Mit Stufen und Textur geschnitten, oft mit Pony kombiniert. Braucht mehr Dichte, um nicht zu dünn zu wirken – ideal für volles, sehr lockiges Haar (4A–4C), das ohnehin viel Textur mitbringt.
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Der Trockenschnitt ist bei jeder dieser Varianten die Grundlage. Nur im trockenen, ungestylten Zustand sieht man, wie jede einzelne Locke fällt – und kann so präzise formen statt nur kürzen. Ein Nassschnitt bei Locken führt fast immer zu unerwarteten Ergebnissen, weil sich die Locke erst beim Trocknen "entscheidet", wie sie fällt.
Kürzeres Lockenhaar braucht tendenziell mehr Feuchtigkeit, weil die einzelne Locke weniger Eigengewicht hat, um Frizz niederzuhalten. Eine leichte, feuchtigkeitsspendende Pflege beim Stylen und regelmäßiges "Plopping" oder Diffuser-Trocknen helfen, die Form zu erhalten, ohne die Locke zu beschweren.
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Locken wachsen wie glattes Haar auch – aber weil sie beim Trocknen schrumpfen, wirkt ein Bob oft länger "in Form" als er es bei glattem Haar wäre. Ein Auffrisch-Schnitt alle 8–12 Wochen hält die Silhouette sauber.
Ja – mit der richtigen Technik sogar besonders gut. Bei sehr dichtem Haar arbeiten wir mit Ausdünnung und Stufen, damit der Bob nicht dreieckig absteht, sondern eine runde, kontrollierte Form behält.
Alle 8–12 Wochen ist ideal, damit die Form erhalten bleibt. Bei sehr engen Lockentypen kann es auch etwas seltener reichen, da weniger sichtbares Längenwachstum auftritt.